Nachdem zunächst eine Wolkenschicht den Südosten bedeckten, erschien zunächst der Mars und dann der noch schwache kupferrote Mond am Himmel. Von Clausthal-Zellerfeld ließen sich viele Menschen das seltene Naturschauspiel in dieser tropischen Sommernacht nicht entgehen.
Der vollständig verdeckte kupferrote Mond.Links beginnt der Mond aus dem Erdschatten zu treten.
Im Brockenmuseum ist nach fast zweijähriger Umbauzeit die Spionageausstellung eröffnet worden. Die Kölner Agentur 235 Media hat das Multimedia-Konzept entwickelt und dabei größtenteils auf meine historischen Fotos zurück gegriffen. Gleich am Eingang treten die Besucher durch mein historisches Mauerbild in den Ausstellungsraum. Neben historischen Dokumenten fällt dort der ehemalige Abhörturm der NSA auf dem Wurmberg (von mir am 18.9.1994 fotografiert). Mit der Öffnung der neu gestalteten Ausstellungsräume ist auch die Besucherplattform auf dem Brockenhaus wieder zugänglich. Der Besuch der Ausstellung lohnt sich: Schön ist, dass mit dem Turmfall auf dem Wurmberg auch die Abhördienste auf niedersächsischer Seite im Museum präsentiert werden.
Ausstellungseröffnung im Beisein von Prof. Dr. CLAUDIA DALBERT, Umwelministerin Sachsen-Anhalt, Nationalparkleiter Andreas Pusch, Oberbürgermeister Peter Gaffert und Christoph Lampert.
In Albanien wird nach dem Winter der Bau der Trans-Adria-Pipeline (TAP) fort gesetzt. Sie überquert dort die raue Bergwelt in fast 2000 Höhenmetern.
Neue Straße zum Bau der TAP.
Die TAP Erdgaspipeline führt von Kipoi an der türkisch-griechischen Grenze nach Italien und ist etwa 870 Kilometer lang. In Kipoi wird sie mit der Transanatolischen Pipline (TANAP) verbunden, die Erdgas aus Aserbaidschan heran führt.
Bergwelt oberhalb von Vithkuq, schnebedeckt ab 2000 Höhenmetern.
An dem 215 km langen Teilstück durch Albanien sind auch viele deutsche Firmen beteiligt.
Wilde Bergwelt in Albanien
Während unseres 16-tägigen Aufenthalts bin ich durch Zufall an der Baustelle in 2000 Metern Höhe gewesen. Durch den Bau musste auch die Infrastruktur in dieser bisher unzugänglichen Bergwelt wie Straßen, auf denen die Maschinen und Materialien transportiert werden, gebaut werden.
Neue Straße zum Bau der TAP – Trans-Adria-Pipeline
Nach dem kalten und harten Winter war im April der Schnee gerade erst geschmolzen, durch die steil stehende Sonne wird es dort sofort warm und eine faszinierende Pflanzenwelt explodiert förmlich.
Bayrischer Enzian, Gentiana bavarica, blühend.Nach dem langen Winter explodieren die Pflanzen.
Im Bildportal sind in den nächsten Tagen weitere Fotos aus Albanien zu finden:
Vor 28 Jahren, am 3. Dezember 1989 wurde bei einem Sternmarsch die Öffnung des Brockens erstritten. Am 3. Dezember wird jedes Jahr an diese eindrucksvolle Demonstration erinnert. Damals bin ich auch als Zeitzeuge dabei gewesen und habe den Tag im Auftrag des SPIEGELs dokumentiert. Traditionell verteilt der Brockenwirt (Christiane Steinhoff) an die Teilnehmer ein Fläschchen Schierker Feuerstein.
Brockenbenno (Benno Schmidt) erinnert an die Brockenöffnung vor 28 Jahren.
Unter den Wanderern war auch Dr. Oliver Junk, Präsident des Harzklub und Oberbürgermeister von Goslar. Dieser Tag wird vom Harzklub mit einer Sternwanderung zum Brocken begangen.Brockenbenno, Benno Schmidt (rechts) errinnert an die Brockenöffnung vor 28 Jahren.Vor 28 Jahren schien auf dem Brocken die Sonne bei guter Fernsicht bis zum Thüringer Wald.
Nur noch wenige Tage, dann jährt sich die Brockenöffnung zum 28ten Mal. Ich dabei, als etwa 3000 Menschen vor dem verschlossenen Tor standen und die Toröffnung forderten. Viele hatten sich schon auf den Rückweg gemacht, weil sie nicht daran glaubten. Trotzdem wurde die Menschenmenge immer größer, so dass der zuständige Brockenkommandant das Tor gegen 12.45 Uhr öffnen ließ.
Das war ein Feiertag, für viele ein glücklicher Tag, den sie bis heute nicht vergessen haben. Es gibt nur wenige Tage im Leben, von denen man auch nach 28 Jahren noch genau weiss, was man damals gemacht hat. Für mich ist der 3. Dezember 1989 so ein Tag.
Der Tag ist auch der Beginn meines umfangreichsten Langzeitprojektes, an ich bis heute immer mal wieder arbeite. Das Brockenbuch zeigt die aktuelle Geschichte rund um Norddeutschlands höchsten Berg. Aber auch die Abhörberge auf niedersächsischer Seite kommen nicht zu kurz.
Wer es noch nicht hat, kann es hier versandkostenfrei bestellen.
Demonstranten haben die 3,60 Meter hohe Brockenmauer erobert.
Vor 28 Jahren ist in Berlin die Mauer gefallen. Im Harz öffnete sich der Zaun ab den 10. November. Damals bin ich in Duderstadt und Teistungen gewesen und habe fotografiert: Endlose Trabbi-Schlangen bewegten sich durch den Zaun aus der DDR hinaus in den Westen. Damit verbunden waren tausendfache Glücksgefühle oder einfach nur Staunen.
Einen Tag später bin ich dann bei Walkenried gewesen und habe die Zaunöffnung der Grenztruppen zwischen Walkenried und Ellrich dokumentiert, alles Momente, die ich bis heute bei mir präsent sind, obwohl das inzwischen 28 Jahre zurück liegt.
Ein Teil der Fotos sind im meinem Bildband „Zeitsprünge“ zu sehen, dass nur bei Blurb bestellt werden kann:
Bis zum 28. Februar 2016 ist meine Fotoausstellung in der Flohburg in Nordhausen zu sehen. Darunter sind meine Gegenüberstellungen von früher und heute, unbekannte und bekannte Bilder. Ein Besuch ist lohnenswert.
Am 2.2. findet in den Ausstellungsräumen ein Künstlergespräch mit mir statt. Dort werde ich auch Bücher signieren.
In dem kleinen Bergdorf Plantanos im Süden Kretas habe ich den Beginn einer Hochzeit erlebt, zu der mehr als 1000 Gäste erwartet werden. Während der Hochzeit ist es Brauch, dass junge Männer mit scharfer Munition in die Luft schießen. Das geschieht mit allen erdenklichen Waffen, von der Pistole bis zum automatischen Schnellfeuergewehr. Offiziell ist das verboten, aber die Polizei kann dieses Treiben kaum verhinden.
In Griechenland gibt es mehr als 1,5 Mio nichtangemeldete Waffen, etwa die Hälfte werden auf der etwa 640.000 Einwohner zählende Insel Kreta vermutet. Bis heute soll es dort auch die Blutrache geben.
Bei der diesjährigen Hirschbrunft konnte ich einige tolle Fotos schießen. Das ist nicht so einfach, denn das Rotwild ist extrem scheu.
Es ist schon ein tolles Spektakel, wenn im Herbst der Wald zu klingen beginnt. Wenn man Glück hat, fühlt man sich wie in einem Käfig voller Löwen. Das ist dann nicht in Afrika, sondern mitten im Nationalpark Harz. Vor allem im Bruchberggebiet sammeln sich die kapitalen Hirsche. Dort können sie ungestört auf Brautschau gehen oder ihre Nebenbuhler vertreiben. Die Geräuschkulisse ist wirklich imposant. Obwohl die Hirsche das ganze Jahr die Wälder bewohnen, ist der Herbst die einzige Jahreszeit, in der man die Hirsche wahrnehmen kann. Sonst sind sie meistens zu scheu, als das man sie sehen kann.
Unmittelbar nach der Brunft beginnt aber auch im Nationalpark die Jagd, da das Rotwild keine natürlichen Feinde hat. Die wirtschaftlichen Schäden, die das Rotwild im Wald der Landesforsten anrichtet, sind einfach zu groß, sodass das Wild durch Jagd reduziert werden muss.
Andererseits gehört das Rotwild in die immer noch wilde Natur des Harzes und es ist schade, dass man es in freier Wildbahn nur selten beobachten kann.
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